Herzlich willkommen bei der
UWG Langenberg e.V.

Unsere Haushaltsrede für den Haushalt 2026



Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

sehr geehrte Ratskolleginnen und -kollegen,

sehr geehrte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung,

sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Langenberg,

Sehr geehrte Presse.


Heute beraten und beschließen wir den Haushalt für das Jahr 2026. Der vorgelegte Haushaltsplanentwurf ist fachlich solide aufgestellt und entspricht allen Anforderungen des kommunalen Haushaltsrechts.

Die Verwaltung hat trotz schwieriger Rahmenbedingungen einen genehmigungsfähigen Haushalt

vorgelegt, der die Aufstellung eines Haushaltssicherungskonzepts vermeidet.

Dies ist keine Selbstverständlichkeit und verdient Anerkennung. Die transparente Darstellung der Haushaltslage im Vorbericht ist vorbildlich. Die Verwaltung benennt die Risiken und Herausforderungen offen und ehrlich.

Diese Transparenz ist die Grundlage für eine sachliche politische Diskussion.

Der Haushalt 2026 steht unter besonderen Vorzeichen. Die vergangenen Jahre waren geprägt von globalen Krisen, wirtschaftlichen Unsicherheiten und steigenden Anforderungen von Bund, Land und Kreis an uns Kommunen. „Wer bestellt, zahlt“. Dieser Leitspruch zählt nicht.

Die Transferleistungen betragen 49%, bedeutet, jeder 2. Euro geht dafür drauf. Gleichzeitig erwarten die Bürgerinnen und Bürger zu Recht, dass wir handlungsfähig bleiben, investieren und verlässlich wirtschaften. Genau dieser Balance fühlen wir uns verpflichtet: Solide Finanzen und gezielte Zukunftsinvestitionen.

Unser oberstes Ziel bleibt die finanzielle Stabilität. Wir wirtschaften verantwortungsvoll, achten auf eine nachhaltige Haushaltsführung und vermeiden neue strukturelle Belastungen für kommende Generationen.

Die Gemeinde Langenberg verfügt über eine überdurchschnittlich gute Steuerkraft. Die Steuereinnahmen entwickeln sich zu 2025 positiv und stabil.

Die Steigerung der Steuereinnahmen bestehend aus Gewerbe-, Grund-, Einkommens- und Umsatzsteuern liegen gesamt bei Plus 6,6%. Das sind 1 Million Euro mehr gegenüber dem Vorjahr und ist damit ein

positives Signal. Es zeigt die wirtschaftliche Attraktivität des Standorts Langenberg.

Die gute Steuerkraft ist auch Ergebnis einer erfolgreichen Wirtschaftsförderung. Die Gemeinde hat es geschafft, attraktive Gewerbeflächen zu entwickeln und Unternehmen anzusiedeln. Das Interesse

von Gewerbetreibenden an Flächen übersteigt unser Angebot. Das ist erfreulich und stärkt uns darin, diesen Weg weiter zu gehen. Die Erweiterung des Gewerbegebiets „Grüner Weg“ wird konsequent vorangetrieben.

Gleichzeitig wissen wir:

Sparen allein gestaltet keine Zukunft. Deshalb setzen wir klare Investitionsschwerpunkte:

Bildung und Betreuung:

Investitionen in Kitas, Schulen und Weiterbildung sind Investitionen in die Zukunft unserer Kinder und in Fachkräfte von morgen. Wir stärken die Bildungsinfrastruktur, verbessern die Ausstattung und schaffen moderne Lernbedingungen. Hier ist u.a. der Ausbau der Ganztagsbetreuung eine wichtige Investition in die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Grundschüler wird von der Gemeinde 2026 umgesetzt.

Infrastruktur und Digitalisierung:

Straßen, Gebäude und digitale Netze sind das Rückgrat unserer wirtschaftlichen Entwicklung. Wir investieren in den Erhalt und die Modernisierung unserer Gemeinde und treiben die digitale Verwaltung voran für mehr Effizienz, Transparenz und Bürgernähe. Die Investitionen in die EDV-Ausstattung des Rathauses und die digitale Schulinfrastruktur zeigen, dass die Gemeinde die Digitalisierung vorantreibt. Dies ist eine wichtige Investition in die Zukunftsfähigkeit der Verwaltung und der Schulen.

Gefahren- und Personenschutz:

Die Investitionen in die Freiwillige Feuerwehr sind vorbildlich. Die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger hat Priorität. Die Modernisierung der Feuerwehrfahrzeuge und -ausstattung ist eine Investition in den Schutz unserer Gemeinde. Die Gründung einer Jugendfeuerwehr zeigt das Interesse an Nachwuchskräften und spiegelt die Notwendigkeit der Feuerwehr auf.

Klimaschutz und Nachhaltigkeit:

Die Gemeinde nimmt ihre Verantwortung für den Klimaschutz ernst. Diese endet nicht an der Haushaltsgrenze. Energieeffizienz, nachhaltige Mobilität und klimafreundliche Projekte sind zentrale Bestandteile unseres Haushalts. Wir verbinden ökologische Verantwortung mit wirtschaftlicher Vernunft.

Die Erstellung eines kommunalen Wärmeplans ist eine wichtige Grundlage für die Energiewende vor Ort. Die Investitionen in Photovoltaikanlagen auf kommunalen Gebäuden sind ein Bezug zur CO2-Reduzierung und langfristig auch wirtschaftlich sinnvoll. Im personellen Bereich wurde eine Stabsstelle für

den zukünftigen „Klimabeauftragten“ geschaffen.

Soziale Sicherheit und gesellschaftlicher Zusammenhalt:

Gerade in herausfordernden Zeiten dürfen wir niemanden zurücklassen. Wir sichern soziale Angebote, unterstützen Familien, stärken das Ehrenamt und fördern das Miteinander in unserer Gemeinschaft. Dazu gehört auch, dass man zu Kompromisslösungen bereit ist und diese mit berücksichtigen sollte.

Hierzu zählt auch, dass man freiwillige Leistungen für alle Schülerinnen und Schüler aus Gründen der Sicherheit, sozialer Ungleichheit und Benachteiligung anteilig fördert.

Schwimmbad-Projekt „Langenbad“:

Auch wenn wir das Schwimmbad-Projekt kritisch begleiten, sind folgende Aspekte positiv zu bewerten:

Die Entscheidung für eine private Trägerschaft entlastet den kommunalen Haushalt von Baukosten und dem Betriebsrisiko. Die Gemeinde beschränkt sich auf einen jährlichen Zuschuss, anstatt selbst als Bauherr aufzutreten. Die Nutzung der Infrastrukturpauschale für die Finanzierung ist ein kluger

Ansatz, der die laufenden Haushaltsmittel schont.

Die Beantragung von Fördermitteln aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ zeigt, dass die Verwaltung alle Finanzierungsmöglichkeiten ausschöpft.

All diese Maßnahmen stehen unter dem Leitgedanken: Maß halten, Prioritäten setzen und gezielt investieren. Nicht alles Wünschenswerte ist finanzierbar. Deshalb treffen wir Entscheidungen –

verantwortungsvoll, transparent und mit Blick auf das Ganze. Ein Haushalt ist immer ein Kompromiss. Unterschiedliche politische Auffassungen gehören zur Demokratie.

Doch bei allen Differenzen sollte uns eines verbinden:

Das gemeinsame Interesse an einer positiven Entwicklung unserer Gemeinde.


Lasst uns diesen Haushalt als Grundlage für Stabilität und Fortschritt verstehen. Zeigen wir auf, dass wir auch in anspruchsvollen Zeiten handlungsfähig sind. Und lassen wir uns gemeinsam Verantwortung

übernehmen – für unsere Bürgerinnen und Bürger und für die kommenden Generationen.


Wir danken allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung, des Bauhofes und der Kläranlage für ihre engagierte Arbeit.


Herzlichen Dank

Wir können Kommune.

Kommunalwahl 2025: Unser Team!

Am 14. September 2025 haben Sie mit Ihrer Stimme entschieden — und damit den politischen Kurs für Langenberg und Benteler mitbestimmt.


Als unabhängige Wählergemeinschaft stehen wir weiterhin für bürgernahe, transparente und sachorientierte Kommunalpolitik — ganz ohne Parteiinteressen oder ideologische Scheuklappen.


Unser Ziel bleibt: die Anliegen der Menschen vor Ort in den Mittelpunkt stellen und mit konkreten Lösungen lokal gestalten.

Trotz eines herausfordernden Wahljahres: Mit rund 26,6 % der Stimmen bei der Gemeinderatswahl sind wir nach wie vor zweitstärkste Kraft in Langenberg und Benteler.
Auch wenn unsere Bürgermeisterkandidatin Carola Adenauer bei der Direktwahl 31,6 % erreichte — und damit nicht Erste wurde — so bleibt unser Team und unser Einsatz unverändert.

Wir setzen uns weiterhin mit Engagement und frischen Ideen für unsere Gemeinde ein.


Unser Kandidatenteam für den Gemeinderat vereint bewährte Erfahrung mit neuen Gesichtern und spiegelt die Vielfalt unserer Gemeinde wider.

Jetzt gilt: Gemeinsam die Zukunft aktiv mitgestalten — als starke unabhängige Stimme im Rat.


Langenberg hat Potenzial — lassen Sie es uns gemeinsam heben, mit Ihnen, mit uns, mit Ihrer Stimme.

UWG vor Ort

Wir hatten einen Wald gepflanzt – jetzt wurde aufgeräumt

Wer einen Wald pflanzt – so wie wir das nach der Kommunalwahl 2020 gemeinsam mit der Familie Liebich getan haben – muss dort auch hin und wieder nach dem Rechten sehen, etwas aufräumen und durchfeudeln. Schließlich sollen die Setzlinge genug Platz und Licht haben, um prächtig zu wachsen und gedeihen. Und das taten sie im vergangenen Jahr ganz hervorragend! Etwa 2,5 Jahre nach der Anpflanzung und ca. 1 Jahr seit der letzten „Aufräumaktion“ geben die kleinen Bäume alles, um nicht nur sprichwörtlich in den Himmel zu wachsen. Das ist an den farbigen Markierungen, die das Wachstum in den letzten 12 Monaten kennzeichnen, sehr gut zu erkennen. Besonders schön: Über 90% der jungen Setzlinge sind angegangen und haben – je nach Standort – bereits die 2-Meter-Höhe überschritten. 


Ein absoluter Grund zur Freude, der die Arbeit des Aufräumkommandos, das sich eingefunden hatte, leichter von der Hand gehen ließ. Es wurden Baummarkierungen angebracht, eine Grundreinigung durchgeführt und jede Menge Unkraut entfernt. Nach getaner Arbeit gab es dann für alle die versprochenen Grillwürstchen und köstlich-kaltes Hohenfelder, das Langenberger Heimatwasser.


Wie sich unser Wald weiter entwickelt, darüber halten wir euch natürlich auf dem Laufenden.

Jahreshauptversammlung 2024

UWG bestätigt Vorstand einstimmig

Zu ihrer diesjährigen Mitgliederversammlung mit dem traditionellen Grünkohlessen trafen sich kürzlich die Mitglieder der Unabhängigen Wählergemeinschaft Langenberg (UWG) in der Gaststätte Berkemeier in Benteler. Die Versammlung wurde vom Vorsitzenden Bert Goldfuß geleitet.

Zum Bericht

Energiespartipps vom Profi

Tipps & Tricks von Marcel von Zons

Vor einiger Zeit war Marcel von Zons schon einmal als Experte zum Thema "Energiesparen" zu unseren BÜRGERfragen eingeladen. Seine Energiespartipps zum Thema Heizung gibt es hier nochmal zum Nachlesen:


Rollladenkästen sollten gut isoliert sein.

Heizkörper mit Rippen sollen regelmäßig innen vom Staub befreit werden.

Die
Leitungen, durch die warmes Wasser fließt, sollten eine Isolierung haben, die mindestens so dick sein soll, wie der Durchmesser des Wasserrohrs

Bei bestehenden
Heiznischen muss darauf geachtet werden, dass die Nische vernünftig isoliert ist und der Abstand des Körpers zum Boden und zur Fensterbank mindestens 10 cm beträgt, sonst gibt es keine vernünftige Zirkulation.

Vor jeder Heizperiode sollten die
Heizkörper entlüftet werden. Dazu muss die komplette Heizung ausgestellt und die Thermostate jedes Heizkörpers auf 5 gestellt werden. Dann die Lüftungsschraube lösen und aus jedem Körper Wasser in ein Wasserglas laufen lassen. Falls dann noch Luft im Körper ist, noch mehr Wasser ablassen. Dann die Schraube wieder schließen. Im Heizungskeller evtl. Wasser nachfüllen in die Heizung, der Wasserdruck sollte bei ca. 1,5 bar stehen.



Die Zahlen 1-5 auf allen Thermostaten sind genormt und mit einer Temperatur in den Räumen gleichzustellen. Die ideale Einstellung ist die 3, dann erreicht der Raum die Temperatur von 22 Grad.


Die Nachtabsenkung sollte höchsten auf 5 Grad weniger eingestellt werden als die Tagesraumtemperatur. Also bei der Tagesraumtemperatur von 22 Grad, darf die Nachtabsenkung nicht unter 17 Grad eingestellt werden, ansonsten werden keine Kosten gespart, sondern es wird teurer.


Die Heizkörper werden bei richtigem Betrieb nicht überall gleich warm. Der obere Teil des Körpers soll warm werden (Vorlauf), der untere ist im Normalfall kälter (Rücklauf).


In den nächsten 2 Jahren wird ein Heizungscheck bei jeder Heizung durch den Schornsteinfeger durchgeführt. Diese Maßnahme ist zusätzlich zu den Wartungschecks und den Messungen durch den Schornsteinfeger durchzuführen. Die sogenannten „Heizkurven“ für die Heizung sollten möglichst flach verlaufen (vom Fachmann einstellen lassen)
.


Wer eine Heizung nach 2002 eingebaut hat, sollte sich mit einem Fachmann über einen einmaligen hydraulischen Abgleich / Einbau von neuen Thermostaten unterhalten. Rückfragen bitte an die Fachhändler. Bei älteren Heizungen kann dieser Abgleich nicht durchgeführt werden.

An der Stellschraube des
warmen Wassers zu drehen, lohnt sich meistens nicht, besonders dann nicht, wenn nur wenige Personen zum Haushalt zählen. Bei den Anteilen an den Gesamt-Energiekosten beträgt der Wasseranteil nur ca. 25% und die der Raumwärme ca. 75% pro Haushalt.


Für Neubauten ist aktuell sinnvoll eine Kombination aus Photovoltaik auf dem Dach und eine Wärmepumpe als Heizungssystem.



Marcel von Zons hat auf YouTube Videos eingestellt unter www.shk-Info.de oder stellt im Netz den www.heizreport.de zur Verfügung


Wir bedanken uns für höchst interessante BÜRGERfragen und einen tollen Vortrag!

Haushaltsrede unseres Fraktionsvorsitzenden

Eine wichtige Aufgabe des Fraktionsvorsitzenden ist die Haushaltsrede in der entscheidenden Ratssitzung, in der der Haushalt dann verabschiedet wird. Unsere Fraktionsvorsitzender Heribert Neukirch hat in der Sitzung vom 14. Dezember 2023 diese wichtige Rede gehalten.


Wer die Rede im Wortlaut nachlesen möchte, kann dies hier tun, wir stellen sie als PDF-Datei zum Download zur Verfügung.

Haushaltsrede 14.12.2023

Wer wir sind

In der UWG Langenberg haben sich Bürgerinnen und Bürger aus Benteler und Langenberg zusammengefunden. Sie repräsentieren die unterschiedlichsten Berufsgruppen und Schichten unserer Bevölkerung. Frauen und Männer, neue wie erfahrene Mitglieder arbeiten gleichberechtigt zusammen.
Mehr über uns

BÜRGERfragen

Interessierte Mitbürger können Fragen stellen und diskutieren zu Themen, die derzeit in Langenberg Aufmerksamkeit verdienen.

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UWG vor Ort

Wir suchen den direkten Kontakt zu unseren Mitbürgern, gehen mit offenen Augen und Ohren durch die Straßen und sammeln Anregungen, die wir konkret in unsere politischen Arbeit einfließen lassen.
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Ratsarbeit

Die UWG ist vielfältig engagiert und dabei unabhängig. Hier gibt es einen Überblick über unsere Arbeit im Rat, unsere Fraktion und unseren Vorstand.
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Termine

BÜRGERfragen & Co.
Hier sind alle wichtigen Termine
der UWG zu finden
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Wir sind dabei

… und noch viele andere.

Menschen mit Ideen können gemeinsam viel erreichen.
Sie möchten auch etwas in unserer Gemeinde bewegen, möchten aber in keine Partei eintreten? Dann kommen Sie zu uns!

Bäume statt Plakate

Wir haben einen Wald gepflanzt

Nachdem wir unsere geplante Aktion aus dem Wahlkampf im letzten Jahr (wir verzichteten auf Plakate und pflanzen statt dessen Bäume) mehrfach wegen Corona verschieben mussten, konnten wir unser Vorhaben am Samstag, 13. November 2021, endlich in die Tat umsetzen. Ein wetterfester Trupp UWGler machte sich daran, Eichen, Buchen und Kirschen zu setzen. Weiter lesen …

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